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Gästezimmer Lippstadt

Lippstadt ist eine ehemalige Planstadt.

Die kreisangehörige Stadt aus dem Kreis Soest

Lippstadt ist ein sogenannte große kreisangehörige Stadt in dem Bundesland Nordrhein-Westfalen, welche bereits seit dem Jahre1975 dem Kreis Soest angehört.


Gute Ausstattung zum fairen Preis

Heutzutage verfügen die Privatzimmer schon über einen sehr hohen Standard! Ein toller Flachbildfernseher, große Betten und bequeme Möbel und eine kostenloser Internetanschluss via WLAN sind längst selbstverständlich. Da fragt man sich natürlich schnell, warum man dann noch viel Geld für ein Hotel ausgeben sollte.

Denn sind wir doch mal ganz ehrlich: Sie wollen sich doch die Stadt und die Umgebung ansehen und wollen nicht den ganzen Tag in Ihrer Unterkunft bleiben! Sie wollen etwas sehen und erleben und die schönsten Eindrücke und Erinnerungen mitnehmen. Sie wollen ja keinen Urlaub in einem Zimmer verbringen, denn zu Hause ist es doch am Schönsten! In einem Fremdenzimmer in der Lippstädter City wollen Sie einfach nur bequem und komfortabel übernachten und eine Dusche nehmen. Frühstücken und schon geht es wieder raus vor die Türe auf Entdeckungstour!

Bericht über die Stadt

Die Stadt gehört seit 1975 zum Kreis Soest und wurde schon früh als Planstadt errichtet. Lippstadt gehört in Westfalen zur ältesten Stadt und ist ungefähr 60 Kilometer von Dortmund gelegen. Die Stadt trennen in etwa 40 Kilometer von Bielefeld sowie 30 Kilometer von Paderborn.

Geographisches

Die Stadt ist die größte zum Kreis Soest gehörige. Sie ist im Nordosten vom Kreis Soest gelegen und liegt am Fluss Lippe. Lippstadt liegt auch zwischen dem Münsterland, dem Paderborner Land und grenzt an Paderborn, Warendorf sowie Gütersloh.

Stadtgliederung

  • Durch das Heilbad ist Bad Waldliesborn der populärste Ortsteil der Stadt. Die Bauerschaft Suderlage bildetet den Kern dieses Ortes. Bis zum Jahr 1975 war Liesborn auch eine eigenständige Gemeinde. Seit dem 1. Mai 1913 wird der Ort Bad Waldliesborn gerufen. Vorher gehörte Liesborn zum Kreis Beckum. Das Heilbad nennt Thermal-Solequellen sein eigen und ist bekannt für seine Herz- sowie Rheumarehabilitation.
  • Der Ortsteil Cappel geht fließend in den Stadtkern von Lippstadt über. Cappel hat ein Industriegebiet, welches auf innerstädtischem Gebiet liegt. Das Hella KGaA Hueck & Co. Werk 2, Rothe Erde liegt hier. Das Prämonstratenserinnenkloster ist auch hier gelegen und dieses wurde im Jahr 1139 errichtet. Das Damenstift Cappel liegt auch im Ortsteil.
  • Der Ortsteil Lipperode kam erst später zu Lippstadt hinzu. Bis zum Jahre 1949 gehörte Lipperode zum Kreis Detmold. Es herrscht die Legende, dass Lipperode wohl Ursprungsort der Stadtgründer Lippstadts ist. Für diese These gibt es allerdings keine beweisbaren Quellen. Im Jahr 1248 kam es zum Bau der Burg Lipperode. Es handelt sich dabei um eine Wasserburg, wobei deren Dienstleute sich aus der Bevölkerung Lipperodes zusammensetzten.
  • Der Ortsteil Eickelborn ist weithin über die Stadtgrenzen bekannt. Und zwar für das LWL-Zentrum für Forensische Psychiatrie vom Landschaftsverband Westfalen-Lippe. Die Ortsgeschichte reicht bis zum Jahr 1262 zurück. Auch das Rittergut der Herren von Ekeneberne wird erwähnt.

Weiters gliedert sich die Stadt aus

  • Benninghausen
  • Lohe: war einst Vorort des Klosters Benninghausen. Lohe bewahrte sich bis zum heutigen Tag seinen dörflichen Charakter.
  • Im Westen der Stadt liegt Hellinghausen. Zu Friedhartskirchen gehörte auch Herringhausen. In Herringhausen befindet sich auch das Schloss Herringhausen. Dieses entstand in den Jahren zwischen 1720 und 1730. Es ist seit dem 15. Jahrhundert der Herrensitz der Familie von Schorlemer.
  • Ebenfalls im Westen der Stadt liegt Overhagen. Overhagen geht fast fließend in Lippstadt über. Overhagen gehörte einst zur Pfarre Friedhardtskirchen. Das Wasserschloss Overhagen liegt hier und heute ist im Schloss ein privates Gymnasium untergebracht. Auch ein kleines Theater besitzt das Wasserschloss.
  • Der Ortsteil Esbeck ist links vom Lippeufer gelegen.
  • Der Ortsteil Dedinghausen
  • Im Osten der Stadt liegt Rixbeck und der Ortsteil ist mit einem Industriegebiet direkt mit der Stadt verbunden. Der Ort ist mit den "Rixbecker Alpen", einer Landschaft mit Hügeln, durchzogen.
  • Im Jahr 981 ist Hörste als Dorf entstanden. Es dürfte eine altsächsische Siedlung an der Lippe gewesen sein.
  • Im Jahr 1248 wurde Garfeln zum ersten Mal in einer Urkunde genannt. Garfeln gehörte einst zum Kreis Büren und der Ort hat Bauerncharakter.
  • Gegenüber von Hörste liegt Rebbeke und der Ort hat Landwirtschaftscharakter. Zu Hörste gehören auch Drubbel, Mettinghausen sowie Niederdedinghausen.
  • Südlich von Lippstadt liegt Bökenförde, das einst Eigengut vom Bistum Paderborn war. Das Gut besass einst eine Mühle sowie eine Kirche. Im 12. Jahrhundert wurde hier die Kirche St. Dionysius errichtet.
  • Der jüngste Ort heißt Lipperbruch.

Geschichte

Das präzise Jahr der eigentlichen Gründung der Stadt ist unbekannt. Der Edelherr Bernhard II. von Lippe gründete die Stadt entweder 1184 oder im Jahr 1185. Die Stadt wurde als erste Planstadt Westfalens namens Lippe gegründet. Kaiser Friedrich I. (bekannt als Barbarossa) erlaubte dem Edelherrn die Stadt zu bauen.

Gründung und Stadtentfaltung

Der Edelherr Bernhard II. hatte Vorbilder zur Stadtgründung. Er orientierte sich an Braunschweig sowie Heidelberg. Im Sachsenkrieg studierte er deren Stadtstruktur. Das Nicolaiviertel war in der Planung nicht inbegriffen und kam erst später wieder in Erwägung. Die Nicolaikirche wurde 1182 neu gebaut. Lippstadt wurde erstmals im Jahr 1194 als "nova civitas" angeführt. Die Quellen dazu sind historisch nachweisbar.

Reformationszeit

Martin Luthers neue Lehre wurde durch die zwei Mönche Johannes Westermann sowie Herrmann Koiten in die Stadt getragen. Die Mönche lebten im Lippstädter Augustinereremiten-Kloster.

Hexenprozesse

Der Ort Liesborn war 1565 Schauplatz von Hexenprozessen. Drei Frauen mit Namen Aleke, Anna sowie Katharina wurden auf der Burg Stromberg der Hexerei bezichtigt. Die Frauen wurden wegen Zauberei verurteilt, gefoltert und schließlich am Scheiterhaufen verbrannt.

Festungszeit

In Lippstadt kam es zur Einquartierung von fünf Kompanien der Brandenburger. Dabei wurden die Herren der Stadt nicht mit einbezogen. Erst im Jahr 1669 horchten diese auf, als der Kurfürst von Brandenburg weiteres Militär einsetzte. Die Festungen von Lippstadt wurden verstärkt. Dazu wurden 700 Arbeiter verwendet, die das Bollwerk für weiteren Schutz bearbeiteten. Lippstadt organisierte die Truppen im Krieg gegen König Ludwig XIV.

Industrialisierung

Am 12. März 1848 kam es in Lippstadt zu Unruhen in der Revolution von 1848. Es kam aber glücklicherweise zu keiner Eskalation. Das Magistrat der Stadt reagierte ruhig auf die Unruhen. 1849 wurde die Tageszeitung "Der Patriot" gegründet. In der Zeit der eintretenden Industrialisierung stieg die Zahl der Bewohner rasch. Vorher blieb sie seit dem Mittelalter ziemlich gleich und kam über 3000 Bewohner nicht hinaus. Im Jahr 1850 verzeichnete die Stadt um die 5000 Einwohner. Die Zahl stieg 1865 auf 7000 an und war bereits 1902 auf 13.000 gestiegen. Durch die große Zahl siedelte sich Industrie in der Stadt an und auch dementsprechende Verkehrswege wurden errichtet. Die Lippe-Schifffahrt wurde seit 1819 erweitert. Es kamen auch eine Hafenanlage und im Jahr 1830 ein Schifffahrtskanal dazu. Da es durch die Schifffahrt Konkurrenz mit der Bahn gab, wurde die Schifffahrt wieder eingestellt. Circa 1870 kam es zur vollständigen Einstellung der Schifffahrt.

Ein Werk, welches Eisen verarbeitete, wurde circa 1860 in Lippstadt errichtet. Das Werk ging später in die "Westfälische Union" über. Die Fabrik prosperierte und gab 800 Arbeitern Arbeit und seine Exporte gingen bis nach Japan.

20. Jahrhundert

In der Zeit der Industrialisierung Lippstadts kam es zur Gründung vieler kleiner sowie mittelgroßer Gewerbebetriebe in der Stadt. Einige davon hatten große Gewinne und wurden zu Großbetrieben. Die Lippstädter Brauereien Weißenburg, Nies sowie Tannenberg gehörten dazu. Die Bürgerschaft wurde im Laufe der Zeit immer reicher und zahlreiche Villen aus der Gründerzeit zeugen noch heute davon. In der Langen Straße sowie in der Cappelstraße sind sie beispielsweise noch zu sehen. Villen gibt es auch in den vorgelagerten Vierteln der Stadt. Nach dem Ersten Weltkrieg wurde nach 1918 ein Arbeiter- und Soldatenrat gegründet. Dieser sollte zur Entwicklung der Stadt beitragen, aber in Lippstadt kam es zu keinen Veränderungen. Es kam zu Versorgungsengpässen in den 1920er Jahren. Soziale Ungerechtigkeiten, die Wirtschaftskrise sowie die Inflation von 1923 verstärkten die Sozialprobleme in Deutschland. Eine große Notküche wurde im Winter von 1923 / 24 organisiert. Eine hohe Arbeitslosigkeit und große Wohnungsnot ließen die triste Lage jedoch ansteigen. Eine Ortsgruppe der NSDAP wurde im Jahr 1929 in Lippstadt gegründet. Bis 1933 wurde in Lippstadt überwiegend die Zentrumspartei gewählt. Im Stadtteil Lipperode wählte jedoch schon vor der Machtergreifung Hitlers eine Mehrheit von Bürgern Hitler.

Anfang des Zweiten Weltkriegs wurde auch die Industrie Lippstadts verändert. Es wurde verstärkt für die Rüstungsindustrie gearbeitet. Hierzu wurden auch Zwangsarbeiter eingesetzt. Das KZ Buchenwald hatte zwei Außenlager hier: "Lippstädter Eisen- und Metallwerke" sowie "Westfälische Metallindustrie". Die Männer der Stadt wurden zum größten Teil für den Militärdienst einberufen. Lippstadt wurde in den letzten Kriegsjahren nicht wesentlich zerstört. US-amerikanische Truppen schlossen mit ihrem Einmarsch am 1. April 1945 den Ruhrkessel. Lippstadt erhob keinen Widerstand gegen den Einmarsch.

Theater

Das Stadttheater ist kultureller Mittelpunkt in Lippstadt. Im Jahr 1973 erfolgte die Planung zuerst als Aula für das Ostendorf-Gymnasium. Doch die Entwicklung erfolgte zu einer bekannten Bühne über die Region hinaus. Im Theater finden 787 Zuschauer Platz.

Bauwerke

Lippstadt besitzt viele wertvolle, historische Sehenswürdigkeiten.

Um nur die wichtigsten zu nennen:

  • Am Marktplatz steht die "Große Marienkirche". Sie wurde in der ersten Hälfte des 13. Jahrhunderts gebaut und besitzt einen spätgotischen Hallenchor.
  • St. Marien ist eine Stiftsruine aus frühgotischer Zeit
  • Katholische St. Nicolai-Kirche
  • Evangelische Sankt Jakobi-Kirche
  • Stadtmuseum
  • historischer Stadtkern

Viele alte Wohnbauten sind in Lippstadt erhalten geblieben. In früherer Zeit gab es viele giebelständige Fachwerksdielenhäuser. Sie wurden nach dem Dreißigjährigen Krieg gebaut.

Historische Massivbauten gibt es in Lippstadt nur einige wie zum Beispiel:

  • In der Fleischhauerstraße 16 steht der Traufenbau. Der Bau hat viele Ziegelmusterungen.
  • Klusetor 1: es ist ein Bau aus dem Spätmittelalter. Das Fachwerksobergeschoss ist mit 1535 datiert. Ein Steinwerk ist auf dem Grundstück im Hintergrund zu finden. Es steht quer zum Vorderhaus.
  • In Cappel steht die evangelische Stifts- und Filialkirche. Sie stammt aus dem 12. Jahrhundert.
  • Aus dem 17. / 18. Jahrhundert stammt das Wasserschloss Overhagen sowie das Wasserschloss Herringhausen.
  • In Bökenförde liegt das Schloss Schwarzenraben
  • Die Burgruine der Burg von Berhard II. liegt in Lipperode
  • Die Lippeauen

Freizeit sowie Erholung

Der "Grüne Winkel" besteht aus vielen Grünanlagen. Sie befinden sich an den östlichen Seitenarmen der Lippe. Nördlich von Lippstadt liegt der Stadtwald. Der "Jahnplatz", eine Sportanlage, befindet sich nördlich von Lippstadt.

Regelmäßige Veranstaltungen

Jedes Jahr zur Herbstzeit findet die Kirmes "Herbstwoche" statt, welche sehr populär ist.

Alle zwei Jahre wird das "Wortfestival" in Lippstadt organisiert. Es werden der "Thomas-Valentin-Literaturpreis" sowie "Synchronsprecherpreis der Stadt Lippstadt" verliehen.







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