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Gästezimmer Tübingen

Gästezimmer Tübingen werden oft im Internet gesucht und sind gern gesehen, da sie elegant ausgestattet sind und eine sehr preiswerte und gute Übernachtungsmöglichkeit darstellen. Denn hier stimmt das Preis-Leistungs-Verhältnis! Tübingen Unterkünfte sind für ein bis vier Personen ganz gut geeignet und haben meistens natürlich dann auch Pauschalangebote. Das schont den eigenen Geldbeutel und bringt gute Laune und natürlich auch die Freude auf den Urlaub mit sich!


Tübingen: Pension und Ferienwohnung

Hotels bieten natürlich noch einen weiteren Service wie: dauerhaft besetzte Rezeption, täglicher Reinigungsservice oder regelmäßige Mahlzeiten. Wer aber auf diese Dinge gut verzichten kann, der sollte sich einmal eine Ferienwohnung Tübingen oder eben solch ein Gästezimmer von Privatpersonen auf diesem tollen Eiland ansehen. Gerade vielleicht weil die Abhängigkeiten von den Essenszeiten der Hotels nicht vorhanden ist, wird ein Urlaub in einer Fewo oder in einem Privatzimmer so erholsam und entspannend. Denn dann bestimmen Sie ganz alleine Ihren Tagesablauf! Perfekt, da viele Zimmer auch eigene Kochmöglichkeiten anbieten. Natürlich gibt es dort auch einen eigenen Internetanschluss. Ohne geht es heute nicht!

Bericht über die Stadt

Tübingen liegt im Zentrum von Baden-Württemberg und ist Universitätsstadt. Die Stadt ist am Neckar gelegen und liegt 30 Kilometer von Stuttgart entfernt. Reutlingen ist die Nachbarstadt Tübingens und gemeinsam gehören sie zu 14 Oberzentren des Landes. Am 1. April 1956 wurde die Stadt "Große Kreisstadt". Tübingen hat circa 87.000 Einwohner.

Geschichtliches

Das Gebiet der Stadt wurde schon seit dem Magdalenien, die Zeit des Jungpaläolithikums, von Jägern der Eiszeit bewohnt. Die Anwesenheit von ersten Siedlern lässt sich anhand von prähistorischen Funden nachweisen. Bei Ausgrabungen wurden Werkzeuge, Hausgrundrisse und Siedlungsreste gefunden.

Folgende Kulturen sind nachweisbar: Die Banderamische, Rössener, Schnurkeramsiche sowie die Großgartacher Kultur.

Mit dem "Menhir von Weilheim" gelang ein Sensationsfund aus der Bronzezeit. Viele Grabhügel der Hallstattzeit bekunden die ältere Eisenzeit. Der bekannteste Grabhügel ist der von Tübingen-Kilchberg.

Mittelalter

1191 werden zum ersten Mal Kaufleute erwähnt. Dies gilt als Nachweis, dass ein Marktplatz bestanden haben muss. Die Grafen von Zollern waren Mitte des 11. Jahrhunderts die Besitzer dieses Gebietes. Im Jahr 1231 werden erstmals Stadtrechte erwähnt. Papst Alexander IV. hat 1262 das Augustiner-Eremitenkloster gegründet. Ein weiteres Kloster bekam Tübingen mit dem Franziskanerkloster. Dieses wurde mit Beteiligung des Pfalzgrafen Heinrich von Tübingen zehn Jahre später realisiert. Tübingen bekam im 13. Jahrhundert eine Lateinschule, die dann Schola anatolica genannt wurde. Die Grafen von Württemberg wurden 1342 Besitzer von Burg sowie Stadt.

Dreißigjähriger Krieg

Die Katholische Liga besetzte am 6. Mai das Herzogtum Württemberg, welches evangelisch war. Zwischen den Jahren 1622 und 1625 fand die Schlacht bei Wimpfen statt. Das sogenannte Restitutionsedikt kam 1629 in Kraft. Im Kirschenkrieg kam es in der Stadt vom 28. Juni bis 11. Juli zu Plünderungen. Im Jahr 1634 kam es zur Übergabe von Schloss Hohentübingen an die kaiserlichen Truppen. Das Schloss wurde von 70 Bürgern besetzt. Kommandant Johann Georg von Tübingen tätigte die Übergabe. Durch den Einsatz eines Bürgersohns der Stadt, der als Rittmeister im Fürstenbergischen Regiment diente, konnte eine Plünderung der Stadt vermieden werden. Später wurde Tübingen zumeist von bayerischen Truppen besetzt.

18. Jahrhundert

Im Jahr 1771 kam es zu einem folgenschweren Brand in der Stadt. Ein Teil der Altstadt im Westen fielen den Flammen zum Opfer. Auch 1789 wütete ein Brand in der Stadt. Danach kam es hier zum Wiederaufbau. Johann Friedrich Cotta gründete hier im Jahr 1798 die Allgemeine Zeitung. Die Allgemeine Zeitung stieg zur führenden politischen Tageszeitung in ganz Deutschland auf.

19. Jahrhundert

Friedrich Hölderlin lebte in den Jahren 1807 bis 1843 im Hölderlinturm. Einen Größenzuwachs erlangte Tübingen Anfang des 19. Jahrhunderts. An der Neuen Aula entstand die Wilhelmsvorstadt. 1831 zogen Weingärtner und Handwerksburschen durch Tübingen. Sie protestierten gegen die Polizeiwillkür und dies wurde als Gogenaufstand bekannt. Dabei sangen sie Schillers Räuberlied. Daraufhin erging ein Hilferuf an die verbotenen Studentenverbindungen. Auf offizieller Seite bestanden diese nicht. Die Sicherheitswachen der Studenten waren bewaffnet. Im Jahr 1847 kam es zum Tübinger Brotkrawall, wobei circa 150 Studenten bewaffnet wurden. Carl Heinrich Ludwig Hoffmann war der Anführer des akademischen Sicherheits-Corps.

20. Jahrhundert

Vom Jahr 1873 angefangen wurde die Stadt Militärstandort. Im Süden Tübingens wurde eine Infanteriekaserne gebaut. Das 10. Württembergische Infanterieregiment Nr. 180 wurde hier untergebracht. 1938 wurde sie "Thiepval-Kaserne" getauft. Im Ersten Weltkrieg wurden im Zuge eines französichen Luftangriffes 16 Häuser zerstört. In den Jahren 1914 bis 1916 kommt eine weitere Kaserne hinzu. Sie wird "Neue Kaserne" genannt, 1938 aber in "Loretto-Kaserne" umbenannt. Damit sollte der Lorettoschlacht gedacht werden. Im Jahr 1935 kommt dann noch eine dritte Kaserne dazu. Im Jahr 1938 wird sie zu "Hindenburg-Kaserne" umbenannt. Im Jahr 1935 wird Tübingen zum Stadtkreis erkoren. Die Gestapo hatte in den Jahren 1933 bis 1943 in der Stadt eine Außendienststelle.

In Tübingen gibt es einen Gedenkstein, der 14 jüdischer Opfer der Shoa gedenken soll. Er steht am Jüdischen Friedhof in Richtung Wankheim an der B 28. Der Zweite Weltkrieg wurde am 19. April 1945 für die Stadt Tübingen beendet. Die Stadt musste drei Luftangriffe über sich ergehen lassen, wobei 82 Häuser zur Gänze zerstört wurden. Der Standortarzt Theodor Dobler konnte erreichen, dass die Stadt ohne Kämpfe übergeben werden konnte. Im Jahr 1946 wurde die Stadt Tübingen zur Landeshauptstadt erhoben. Die Stadt wurde im Jahr 1952 Sitz des Regierungsbezirkes Südwürttemberg-Hohenzollern. Im Jahre 1956 durfte sich Tübingen dann Große Kreisstadt nennen. Die Stadt bekam im Jahr 1965 den Europapreis für Bemühungen um Integration. Tübingen erreichte in weiterer Folge eine große Ausdehnung.

Stadtmauer in der Nähe des Haagtors

Tübingen war bis in die 1990er Jahre französische Garnisonsstadt. Die Stadt wurde auch durch die französischen Soldaten geprägt. Hauptsächlich in der Südstadt wurden viele Wohnbauten für die Franzosen genutzt.

Wappen

Tübingen führt die dreilatzige rote Fahne der Pfalzgrafen im Wappen. Außerdem sind drei rote Trageringe abgebildet. Auf dem Schild sieht man zwei mit Puffärmeln gekleidete Männerarme. Diese sind schräg gekreuzt und die Ärmel sind rot und golden geschlitzt. Die Männer halten zwei Hirschstangen. Die Flagge der Stadt Tübingen ist in rot-gelb gehalten. Aus dem Jahr 1272 stammt das älteste Stadtsiegel. Hier ist schon die Fahne der Pfalzgrafen zu sehen, welche auch in den Wappen von Böblingen sowie Herrenberg abgebildet ist. Dieses Wappensymbol blieb auch erhalten, nachdem Tübingen württembergisch wurde. Herzog Ulrich von Württemberg verlieh am 18. August 1514 ein Ehrenzeichen für die Treue der Stadt. Es handelt sich dabei um das Oberwappen mit den Hirschstangen.

Industrie in Tübingen

Die Industrie war in der Stadt Tübingen nie von großer Bedeutung. Bekannter Industriestandort ist die Stadt nie gewesen. Die Walter AG ist in heutiger Zeit der einzige Industriearbeitgeber. Es gibt einige kleine Firmen des Maschinenbaus. Außerdem in der Medizintechnik sowie in der Textilbranche. In der Universität Tübingen gibt es einige Forschungsinstitute. So entstanden mehrere Unternehmen, wie zum Beispiel für Informations- Bio- sowie Nanotechnologie. In Tübingen gibt es mehrere alte Handwerksbetriebe. Sie befinden sich in der Weststadt. Die Württembergische Frottierweberei Lustnau beantragte 1992 Insolvenz. Der Haushaltsgerätehersteller Zanker wurde im Jahr 1993 aufgelöst sowie die Beka-Werke. Im Zweiten Weltkrieg blieb die Stadt daher vor großen Zerstörungen verschont. Tübingen hatte kaum nennenswerte Rüstungsindustrie.

Regionalstadtbahn

Die Planung einer Regionalstadtbahn "Neckar-Alb" wird seit Jahren geplant. Die nötigen Vermessungsarbeiten wurden im Jahr 2013 vorgenommen. Das Projekt wurde im Jahr 2014 auf Schiene gestellt.

Universität

Mit der Universität Eberhard Karls Universität Tübingen hat die Stadt eine der ältesten Universitäten. Die Universität wurde im Jahr 1477 gegründet und besitzt großes Renommee.

Stadtbild

Die Altstadt sowie das Rathaus sind zur Gänze erhalten. In Tübingen gibt es darüber hinaus viele Fachwerkhäuser. Die zahlreichen engen Gassen üben einen besonderen Reiz aus. Der Hölderlinturm ist eines der bekanntesten Wahrzeichen von Tübingen.

Kirchen und Klöster

Im Jahr 1470 wurde die Stiftskirche Tügingen gebaut. Sie ist die evangelische Hauptkirche von Tübingen. Hier finden sich die Gräber der Herzöge Eberhard im Bart, der im Jahr 1496 verstarb. Herzog Ulrich sowie Herzog Christoph verstarben 1550 sowie 1568. Eine weitere alte Kirche der Stadt ist die Jakobuskirche, die im Jahr 1337 erstmalig genannt ist. Die Kirche ist romanischen Stils und wurde im 16. Jahrhundert in gotischem Baustil umgebaut. Das Augustinerkloster wurde im 13. Jahrhundert gegründet. Aus ihm entstand danach das Evangelische Stift. Das Franziskanerkloster wurde circa im Jahr 1272 gebaut. Nach der Reformation wurde dieses ins Collegium Illustre umgebaut. Heute befindet sich hier das Wilhelmsstift. St. Johannes ist die katholische Kirche und sie wurde in den Jahren 1875 bis 1878 umgestaltet. In Tübingen steht auch die evangelische Eberhardkirche.

Sonstige Sehenswürdigkeiten

Das Schloss Hohentübingen ist eine weitere historische Attraktion von Tübingen. Daneben sind auch das Rathaus, das Stadtmuseum, das Goethehäuschen, das Nonnenhaus, das Kloster Bebenhausen sowie der Bebenhäuser Pflegehof nennenswert. In Tübingen befindet sich das "Französische Viertel", welches mit der "Stadt der kurzen Wege" seit 1991 im Entsthen war. Auch das Loretto Viertel befindet sich hier. Weitere Sehenswürdigkeiten der Stadt ist der Österbergturm, der Bismarckturm sowie der Steinenbergturm.

Museen

Die Kunsthalle Tübingen ist ein bekanntes Museum der Stadt. Das Museum der Universität Tübingen MUT ist ebenso sehenswert. Das Museum im Schloss Hohentübingen ist von Bedeutung. Hier sind Exponate aus verschiedenen Wissenschaftsbereichen ausgestellt. Im Stadtmuseum Tübingen kann man die Lotte-Reiniger-Scherenschnittsammlung bewundern. In der Brunnenstraße gibt es das Auto- und Spielzeugmuseum "Boxenstop Tübingen". Im Museum der Universität Tübingen MUT gibt es die Graphische Sammlung, die Mineralogische Sammlung sowie die Paläontologische Sammlung. Diese besitzt viele Saurier-Präparate und in diesem Museum gibt es auch noch andere interessante Sammlungen. Die Ausstellung "MindThings - KopfSache" gibt es seit dem Jahr 2012.

Theater Tübingen

Das Landestheater Tübingen ist das bekannteste in der Stadt. In Tübingen befindet sich auch das Zimmertheater.

Regelmäßige Veranstaltungen

Unter anderem zu nennen sind:

  • CineLatino
  • Im Mai oder Juni findet die Kinder-Uni statt
  • Die Rockparty "Rock im Tunnel"
  • Am Fronleichnamstag findet das Stocherkahnrennen am Neckarfluß statt. Es wird entweder im Mai oder Juni veranstaltet und startet ab 13 Uhr mit der Kostümparade. Um 14 Uhr ist der Startschuss zum Rennen, das sich rund um die Neckarinsel abspielt.
  • Auf dem Neckar findet die "Tübinger Wassermusik" statt. Es handelt sich um eine Konzertveranstaltung mit besonderem Reiz. Die Zuschauer lauschen in Stocherkähnen den Klängen der Musik.
  • Umbrisch-Provenzalischer Markt
  • Am dritten Septemberwochenende findet "Retromotor" statt. Es ist ein interessantes Oldtimerfestival.
  • Das Entenrennen
  • Mitte Oktober finden die Jazz- sowie Klassiktage statt.
  • Am dritten Sonntag im Oktober wird das Drachenfest auf dem Österberg veranstaltet.
  • Zwischen Mitte Oktober bis Anfang November gibt es die Französischen Filmtage Tübingen-Stuttgart
  • "FrauenWelten" ist ein Filmfest