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Gästezimmer auf Langeoog

Gästezimmer Langeoog werden oft im Internet gesucht und sind gern gesehen, da sie elegant ausgestattet sind und eine sehr preiswerte und gute Übernachtungsmöglichkeit darstellen. Denn hier stimmt das Preis-Leistungs-Verhältnis! Langeoog Unterkünfte sind für ein bis vier Personen ganz gut geeignet und haben meistens natürlich dann auch Pauschalangebote. Das schont den eigenen Geldbeutel und bringt gute Laune und natürlich auch die Freude auf den Urlaub mit sich!


Pension und Ferienwohnung

Hotels bieten natürlich noch einen weiteren Service wie: dauerhaft besetzte Rezeption, täglicher Reinigungsservice oder regelmäßige Mahlzeiten. Wer aber auf diese Dinge gut verzichten kann, der sollte sich einmal eine Ferienwohnung auf der schönen Insel oder eben solch ein Gästezimmer von Privatpersonen auf diesem tollen Eiland ansehen. Gerade vielleicht weil die Abhängigkeiten von den Essenszeiten der Hotels nicht vorhanden ist, wird ein Urlaub in einer Fewo oder in einem Privatzimmer so erholsam und entspannend. Denn dann bestimmen Sie ganz alleine Ihren Tagesablauf! Perfekt, da viele Zimmer auch eigene Kochmöglichkeiten anbieten. Natürlich gibt es dort auch einen eigenen Internetanschluss. Ohne geht es heute nicht!



Bericht über die Urlaubsinsel

Die Ostfriesische Insel Langeoog verdankt ihren Namen den friesischen Begriffen „lange“ und „oog“, die zusammen nichts anderes als „lange Insel“ bedeuten. Das beliebte Urlaubsziel im Nordwesten Deutschlands liegt zwischen den Inseln Baltrum und Spiekeroog in der Deutschen Bucht. Mit ihrer Größe von 19 Quadratkilometern und ihrem rund 14 Kilometer langen Sandstrand ist die Traumsinsel Teil der Mittelgroßen Ostfriesischen Inseln und dank ihrer Lage im Niedersächsischen Wattenmeer auch Teil des UNESCO-Weltnaturerbes. Die Gemeinde Langeoog gehört zum niedersächsischen Landkreis Wittmund.

Kultur

Neben einer Vielzahl von begleiteten Sportkursen können Touristen in den Inselkirchen an Gottesdiensten und saisonalen Veranstaltungen teilnehmen, im Heimatmuseum Seemanshus informative Ausstellungen erleben oder entlang des Naturlehrpfads Flinthörn auf Spurensuche gehen. Auch der Besuch des ehemaligen Langeooger Wasserturms lohnt sich, denn zum einen bietet der heute als Aussichtsplattform genutzte Turm einen Blick weit über den Rand der Insel hinaus und zum anderen beherbergt er im Inneren die höchst informative Themenausstellung „Trinkwasser für Langeoog“. Wen es eher in Richtung der Natur zieht, der sollte sich die Silbermöwen-Kolonie im Osten der Insel nicht entgehen lassen, denn sie ist eine der größten Deutschlands und bietet als Teil des Nationalparks Niedersächsisches Wattenmeer im Rahmen von Führungen jede Menge Gelegenheit die Tiere in ihrem natürlichen Lebensraum zu bewundern. Kurgäste finden ihre Erfüllung nicht nur im Strandbad, sondern auch im Nordwesten der Gemeinde: Hier befindet sich das Langeooger Kurzentrum, zu dessen Einrichtungen sowohl ein Meerwasser-Wellenbrandungsbad als auch ein Erlebnisbad gehören. Dort werden viele der bereits erwähnten Sportkurse abgehalten. Das kulturelle Zentrum der Insel ist jedoch zu jeder Jahreszeit das Haus der Insel. Dort hat nicht nur das Schifffahrtsmuseum seinen Platz, auch ein Aquarium und wechselnde Veranstaltungen laden zum Verweilen ein. Darüber hinaus beherbergt das Kulturzentrum seit 2007 eine Miniatur-Ausstellung. Für diese baute die Herforder Familie Boecker zahlreiche bekannte Langeooger Szenen aus Lego nach. Im August 2014 fand in diesem Rahmen im Haus der Insel sogar eine Veranstaltung statt, für welche die Initiatoren Kai und Andreas Böker in Kooperation mit der Verwaltung Langeoogs viele renommierte Legobauer mit ihren Exponaten ans Kulturzentrum holten.

Sehenswürdigkeiten Langeoogs

So vielseitig wie das Kulturprogramm sind auch Langeoogs Sehenswürdigkeiten: Gleich am Haus der Insel kann der Besucher beispielsweise das Museumsrettungsboot Langeoog besichtigen, das nach seiner Ausmusterung 1980 dort zu sehen ist. Ebenfalls höchst interessant ist das Heimatmuseum im Caspar-Döring-Pad. Das Seemanshus genannte Gebäude ist eine 1844 erbaute Villa mit Veranda, die aus einer Wohnstube und vier Gästezimmern besteht. In dem hervorragend in Stand gehaltenen Baudenkmal präsentiert der lokale Heimatverein seine Ausstellungen und in der Wohnstube können darüber hinaus durch das Langeooger Standesamt Trauungen vollzogen werden. Eine weitere Sehenswürdigkeit Langeoogs liegt an der Nordseite des Bahnhofs. Dort steht eine historische Diesellokomotive. Diese gehörte zur ersten Inselbahn, die von 1937 bis 1982 in Betrieb war. Wer vom Bahnhof zur Langeooger Einkaufsmeile an der Barkhausenstraße zieht, kann dort die Bronzeskulptur eines Fischers vor dem Cafe Leiß sowie eine Bronzeskulptur des berühmten Fährmanns Johann Wilhelm Leiß, die direkt vor dem Atelier „Langeooger Bernstein Huus“ steht, bewundern.





Die geschichtsträchtigsten Orte der Insel sind jedoch zweifellos die Inselkirche aus dem 19. Jahrhundert sowie der Langeooger Dünenfriedhof. Letzterer liegt nordöstliche der Ortschaft inmitten der Dünenlandschaft. Den meisten Touristen ist er wegen der Grabstätte der 1972 dort bestatteten Sängerin Lale Andersen ein Begriff. Doch nicht nur an sie wird dort erinnert, auch zwei Gedenkstätten haben auf dem Dünenfriedhof ihren Platz: Die eine erinnert unter dem umgangssprachlichen Namen „Russenfriedhof“ an 113 sowjetische Kriegsgefangene, die ab August 1941 zur Zwangsarbeit am Luftwaffenstützpunkt Langeoog verdammt wurden und dabei an den unmenschlichen Bedingungen zugrunde gingen. An ihrem Massengrab verweisen heute sechs Stelen auf die Namen der Toten und erinnern so an den Schrecken des Krieges. Die zweite Gedenkstätte wurde im Gedenken an 450 baltendeutsche Kriegsflüchtlinge errichtet, deren Altenheim im Februar 1945 evakuiert wurde und die auf Langeoog eine neue Bleibe fanden.

Langeoogs Geschichte

Die erste Erwähnung Langeoogs findet sich 1398. In diesem Jahr überträgt Widzeld tom Brok, zu dessen Hoheitsgebiet die ostfriesischen Inseln damals gehören, dem bayrischen Herzog Albrecht die Lehnsherrschaft über ein „Langeoch“. 1619 kann die Urlaubsinsel mit Beyffe Eyben seinen ersten Siedler verzeichnen. Die Teilung Langeoogs tritt 1717 im Zuge der Weihnachtsflut ein. In Folge der regelmäßig vorkommenden Sturmfluten ist sie 1721 vollkommen verlassen. Erst ab dem Jahr 1740 wird es wieder mit Erfolg besiedelt. Das Napoleonische Zeitalter setzt die Langeooger ab 1806 noch mehr unter Zugzwang, denn im Zuge des Tilsiter Friedens wird die Insel 1807 als „Departement Oost-Vriesland“ den Niederlanden zugesprochen. Die ostfriesischen Inseln werden zu einem florierenden Umschlagplatz für Hehlerware. Die unlautere Karriere der Inselbewohner endet mit dem Frieden zwischen den Siegermächten 1813, als Langeoog wieder preußisch wird und die Öffnung der Handelswege den Schmuggel unnötig macht. Das 1797 eröffnete Nordseebad Norderney verschafft den Langeoogern jedoch einen völlig neuen Geschäftszweig, denn dort herrscht große Nachfrage nach Möweneiern, welche die Gemeinde fortan liefert.

Doch auch das Eiland selbst entwickelt in dieser Zeit die ersten touristischen Unternehmungen: Mit der Ankunft des ersten Badegastes 1830 besteht erstmalig eine Regelung für die Anbindung ans Festland. Ab 1872 läuft die Fähre schon zweimal pro Woche aus. Mit der Errichtung einer Telegrafenstation 1874 und dem Bau des Inselhospizes sowie der ersten Strandhalle steigen die touristischen Einnahmen zusätzlich und die Gemeinde vermag schließlich, die Deichanlagen am Kleinen und Großen Schlopp zu verschließen. Ab 1901 bringt die „Langeooger Pferdebahngesellschaft OHG“ Ankommende vom Anleger zur Station Klosterhospiz Loccum. Die Pferdebahngesellschaft wird 1937 von einer dieselbetriebenen Inselbahn abgelöst, die ihre Endstation nicht mehr am Hospiz, sondern einem eigens errichteten Inselbahnhof hat. Ab Juni 1939 tritt auf der Insel eine neue Luftschutzverordnung in Kraft. Diese erschließt sich jedoch erst im wenige Wochen darauf ausbrechenden 2. Weltkrieg, in dessen Verlauf die Urlaubsinsel leider zum Luftwaffenstützpunkt der Wehrmacht umfunktioniert wird. Auch wenn dieser Plan nie gänzlich vollendet wird, ist das Eiland zunächst stetiges Ziel alliierter Kampfgeschwader. Nach Kriegsende wird die Insel 1949 zum staatlich anerkannten Nordseeheilbad. Kaum 13 Jahre später verbucht die Gemeinde 40 000 Urlaubsgäste. Durch den Ausbau einer von der Tide unbeeinflussten Hafenanlage wird die Erreichbarkeit der Insel 1976 massiv verbessert. 1995 wird der Inselbahnhof durch einen Neubau ersetzt.

Oft gesucht

Wenn Sie Ihren Urlaub planen, dann werden Sie oft diese Begriffe gesucht haben um auf einer solchen Trauminsel zu landen:

  • Privatunterkünft
  • Zimmervermittlung
  • Pension