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Gästezimmer in Würzburg

Sie suchen ein Gästezimmer in Würzburg? Wir bieten eine Übersicht an Privatzimmern in Würzburg an. Im Moment hat die Stadt Würzburg ca. 130.000 Einwohner.

Am Main gelegen und mit vielen interessanten Ausflugszielen ausgestattet lockt Würzburg zu einem Besuch. Damit sie einen günstigen Aufenthalt in Würzburg verleben können, sollten Sie sich ein Zimmer buchen. Ein Privatzimmer garantiert einen günstigen Preis und einen guten Standard.

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Würzburg bietet einige Sehenswürdigkeiten

Würzburg hat viel zu bieten: die Mainbrücke, die Marienkappelle auf dem Würzburger Marktplatz, Altes Rathaus Grafeneckart, Kiliandom, Julius-Maximilians-Universität, Mainfranken-Theater Würzburg, Kulturspeicher Würzburg, Museum am Dom, historische Saal der Fischerzunft, Hofspitalkirche „Spitäle“ – in der spätgotischen 1789 umgebauten Kapelle des ehemaligen Hofspitals befindet sich die Galerie Spitäle mit Wechselausstellungen zeitgenössischer Künstler, Alter Kranen, Festung Marienburg, Kollegiatstift Haug, Gedenkstein für Walther von der Vogelweide im ehemaligen Kreuzgang des Neumünsters, das ehemalige Landesgartenschaugeländ und der Fürstengarten der Festung Marienberg. Als Studentenstadt hat Würzburg natürlich zahlreiche Clubs, Bars, Cafes und Restaurants. Buchen Sie noch heute Ihr Domizil und schauen Sie sich alles an.







Ein Bericht

Würzburg liegt in Bayern in Unterfranken am Main und hat in etwa 124.873 Einwohner. In einer Urkunde schien die Stadt zum ersten Mal 704 als "Castellum Virteburch" auf. 2004 hatte die Stadt das 1300-jährige Stadtjubiläum. Würzburg war im Mittelalter ein wichtiges Zentrum für Wirtschaft und Kultur und es entwickelte sich ein überwältigendes Stadtbild. Im Zweiten Weltkrieg wurde Würzburg stark in Mitleidenschaft gezogen. Am 16. März 1945 kam es durch einen Bombenangriff zu den meisten Zerstörungen. Man rekonstruierte viele Denkmäler sowie Kirchen in der Altstadt wieder neu. Die Würzburger Residenz wurde im Krieg stark zerstört. Sie wurde wieder aufgebaut und im Jahr 1981 zum UNESCO-Weltkulturerbe erklärt.

Geschichte

Die Geschichte Würzburgs datiert aber länger als 704 zurück und es gibt zahlreiche Funde. Eine keltische Fliehburg entstand circa 1000 v. Chr auf dem Marienberg. Würzburg war seit 604 fränkischer Herzogssitz und in den Jahren 685 bis 689 waren die Frankenapostel Kilian, Kolonat sowie Totnan hier auf Mission. Bonifatius ließ Würzburg zum Bischofssitz erheben, denn die Stadt lag an einem Verkehrsknotenpunkt. Die Apostel wurden 752 heilig gesprochen. Somit kam es zu Pilgerfahrten zur Stätte. Das Zollrecht wurde den Würzburger Bischöfen von Ludwig dem Frommen verliehen. In späterer Zeit kam dann noch das Markt- sowie Münzrecht hinzu. Auf den Färöerinseln wurde eine Silbermünze aus dem 11. Jahrhundert gefunden, die aus Würzburg stammte. Dies ist unter dem Begriff "Münzfund von Sandur" bekannt. 1127 gab es das erst Ritterturnier in Deutschland und wurde in Würzburg veranstaltet. Friedrich I. Barbarossa ehelichte am 17. Juni 1156 hier Beatrix von Burgund. Die blutjunge Burgunderin war die Tochter von Graf Rainald III.

1168 verlieh Friedrich I. Barbarossa dem Bischof Herold die Herzogswürde. Somit durften sich die Bischöfe Würzburgs in Zukunft Fürstbischöfe nennen sowie den Titel "Herzog in Franken". Johann von Egloffstein war 1402 der Gründer der Schule "Hohe Schule zu Würzburg". Diese Schule war Vorläufer der heutigen Universität Würzburg. 1525 zur Zeit des deutschen Bauernkrieges wurde versucht, die Festung Marienberg zu stürmen.

Wappen

Das Wappen ist schwarz und hat eine rot sowie gold gevierte Standarte. Diese ist schräggestellt und an zwei vertikalen Seiten zweimal eingekerbt. Es wird "Rennfähnlein" genannt und sitzt am silbernen Lanzenschaft.

Wappenbegründung

Seit dem 16. Jahrhundert ist das Rennfähnlein Wappen von Würzburg. Es ist die Fahne vom Bistum der Stadt, aber mit anderen Farben. Der Name des Wappens rührt daher, dass eine "Berennung des kaiserlichen Lehens" Brauch war. Dabei wurde das Sitzgerüst bei einer Belehnungszeremonie vom Fürstbischof, der belehnt wurde, in höchstem Tempo umritten. Das Ganze hatte dreimal zu erfolgen. Auf dem Sitzgerüst saß der Lehensherr (Kaiser). Zuerst muss ohne die Fahne geritten werden, dann mit der Rennfahne und zum Schluss mit der Lehensfahne. Das Rennfähnlein wird auch in den Stadtsiegeln geführt.

Jüdische Gemeinde

In Würzburg gibt es eine alte jüdische Gemeinde, die urkundlich 1147 genannt wird. Im 12. sowie im 13. Jahrhundert war deren Blütezeit. 1298 kam es zum Tod von circa 900 Juden. Zwischen 18. und 23. Juli im Rintfleisch-Pogrom wurde hier gewütet. Bei der Armledererhebung ereigneten sich weitere Pogrome zwischen 1336 / 37. Im Jahr 1349 kam es auch zu Judenverfolgungen in Würzburg. Damals wütete auch die Pest in der Stadt. Die Juden mussten zwischen dem 15. und dem 17. Jahrhundert die Stadt immer wieder verlassen. 1803 konnte erstmals wieder eine jüdische Familie ihren Sitz in Würzburg nehmen. Die Hep-Hep-Unruhen fanden am 2. August 1819 in Würzburg statt.

Industrie sowie Gewerbe

Die Brose Fahrzeugteile GmbH & Co. KG ist größter Arbeitgeber in Würzburg. Der Brückenkranhersteller NKM Noell Special Cranes hat auch eine Produktionsstätte in Würzburg. Die Firma Mero hat den Hauptsitz in der Stadt und die Fabrik stellt Stahl-Glaskonstruktionen her. Die Sektkellerei J. Oppmann AG ist auch ein größeres Unternehmen in Würzburg. Die Duttenhofer Gruppe ist das größte Handelsunternehmen in der Stadt. Hauptsitz in Würzburg hat die Vogel Medien Gruppe.

Wege

  • Der Jakobsweg: Eine Route nach Santiago de Compostela ist hier dem Netz angeschlossen. Sie führt von Veitshöchheim sowie Margretshöchheim über Don Bosco zur Alten Mainbrücke. Die Strecke ist Teil des Weges von Fulda über Würzburg, Ochsenfurt, Uffenheim bis nach Ulm.
  • Der Hauptwanderweg 4 ist der Main-Donau-Bodensee-Weg und er hat eine Länge von 420 Kilometern. Der Weg führt von Würzburg nach Ulm und bis Friedrichshafen am Bodensee. Außerdem wird der Taubergrund, die Hohenloher Ebene, die Schwäbische Alb sowie Oberschwaben gequert.
  • Den Main von seiner Quelle bis zu seiner Mündung kann man beim Main-Radweg befahren. Die Mündung endet in Mainz-Kastel und geht über Würzburg.
  • Auch der Main-Tauber-Fränkische Rad-Achter führt durch Würzburg.

Hochschulen

In Würzburg gibt es folgende Hochschulen:

  • Julius-Maximilians-Universität
  • Hochschule für Musik
  • Fachhochschule Würzburg-Schweinfurt

Theater und Bühnen

Im Mainfranken Theater gibt es ein Schauspiel-, ein Musiktheater sowie ein Ballettensemble. Das "Große Haus" sowie die "Kammerspiele" bieten zwei Bühnen, welche in der Altstadt von Würzburg liegen. Der "Kulturspeicher" liegt am Stadtrand von Würzburg und war einst ein Hafengebäude. Hier findet man das Museum "Bockshorn" sowie den "Tanzspeicher". Im "Bockshorn" gibt es Auftritte zu Kabarett, Chanson und Musik. Durchaus bekannte Künstler sind Gast hier, die man auch aus dem Fernsehen kennt. Das "Chambinzky" ist ein Boulevardtheater und befindet sich im Frauenland. Hier werden Komödien sowie Volksstücke, Krimis oder Musicals aufgeführt. Es gibt eine große sowie eine kleine Bühne und das Theater besitzt auch eine Musikkneipe.

Im "Theater am Neunerplatz" sowie das "Theater Ensemble" dienen dem Experimentaltheater. Das "Theater am Neunerplatz" liegt in der Zellerau und es wird auch als Kindertheater geführt. Nebenbei sind auch Stücke zur Politik und Satire zu sehen. Im zweiten Theater werden auch Dramen und Komödien aufgeführt. Es werden hier auch Theaterkurse für alle Interessierten angeboten.

Museen und Galerien

  • Museum am Dom: hier gibt es circa 300 Bilder sowie Plastiken aus einem ganzen Jahrtausend. Moderne sowie zeitgenössische Künstler mit christlichen Themen werden präsentiert. Darunter sind etwa Ernst Barlach, Joseph Beuys, Willi Dirx, Otto Dix, Dina Draeger, Lars Käker, Käthe Kollwitz, Wolfgang Mattheuer, Werner Tübke sowie Andy Warhol. Bei den alten Meistern sieht man etwa Tilman Riemenschneider, Georg Anton Urlaub, Johann Peter Wagner und Johann Zick.
  • Ein Museum der Diözese Würzburg ist der Würzburger Domschatz. Hier sind Grabbeigaben, Goldschmiedearbeiten oder liturgische Gewänder zu sehen.
  • Die Schatzkammer sowie eine Abteilung zur Stadtgeschichte von Würzburg sind im Fürstenbaumuseum zu bewundern.
  • Im alten Hafen liegt das Museum im Kulturspeicher. Das Museum hat eine Fläche von mehr als 3.500 m². Die Kunst reicht vom 19. Jahrhundert bis zur heutigen Zeit.
  • "Arte Noah" ist ein Kunstschiff, wo Wechselausstellungen zeitgenössischer Künstler zu sehen sind.
  • Das frühere Mainfränkische Museum heißt heute Museum für Franken und ist auf der Festung Marienberg untergebracht. In 45 Zimmern sieht man fränkische Kunstwerkssammlungen.
  • In der Universität gibt es das Martin von Wagner Museum. Es gibt hier eine Antikenabteilung, eine Gemäldegalerie sowie eine Graphische Sammlung.
  • Im Mineralogischen Museum Würzburg sind Edelsteine, Mineralien, Gesteine sowie Erze und Meteoriten ausgestellt.
  • Das Originallabor, wo Wilhelm Conrad Röntgen die Röntgenstrahlen entdeckte und erforschte, ist in der Röntgen-Gedächtnisstätte zu sehen.
  • Die Bayerische Staatsgemäldesammlungen sind in der Staatsgalerie Würzburg zu sehen.

Regelmäßige Veranstaltungen

  • Der Würzburger Fasching
  • Die Frühjahrsmesse mit einem Volksfest
  • Das Internationale Filmwochenende Würzburg
  • Das Africa Festival
  • Barockfeste
  • Das Würzburger Weindorf - findet im Mai oder Juni statt
  • Das Mozart-Fest wird Juni / Juli veranstaltet
  • Das Hofgarten Weinfest
  • Im Juli gibt es das "Festungsflimmern" - Open-Air Kino und das Kiliani-Volksfest
  • Alle zwei Jahre im Juli / August findet das Barbarossa Spectaculum statt.
  • Die Weinparade am Marktplatz findet August / September statt.

Wahrzeichen in Würzburg

1591 wurde die "Alte Universität" mit der Neubaukirche fertig gebaut. Der Fürstbischof Julius Echter von Mespelbrunn eröffnete die Universität neun Jahre später wieder neu. Die Universitätskirche ist ein bedeutendes Werk der Architektur. Weitere Wahrzeichen sind:

  • Am Kranenkai: "Alter Kranen".
  • Das Bürgerspital zum Heiligen Geist
  • Aus dem 18. Jahrhundert stammt das Falkenhaus oder auch "Haus zum Falken" genannt. Im Jahr 1751 bekam das Haus eine Rokoko-Stuckdekoration.
  • Das populärste Wahrzeichen von Würzburg ist die Festung Marienberg.
  • Eine Rokoko-Apotheke ist im Juliusspital zu sehen.
  • Balthasar Neumann errichtete das "Käppele". Dessen Umrisse sind schon von Weiten zu erkennen. Es ist eine Wallfahrtskapelle, die steile Prozessionstreppen besitzt.
  • 1981 wurde die Würzburger Residenz zum UNESCO-Weltkulturerbe erklärt. Sie wurde in den Jahren 1720 bis 1744 erbaut. Das Gewölbe ist imposant und freitragend und hat eine Fläche von 600 m². Die Freskenmalereinen dazu stammen von Giovanni Battista Tiepolo.
  • Christoph Franz von Hutten hat das Huttenschlösschen gebaut.
  • Rückermainhof

Kirchen

Die Marienkirche besitzt einen merowingischen Rundbau. Sie ist eine der ältesten Kirchen in Deutschland. Der Dom St. Kilian ist eine Kirche in romanischem Stil. Das Neumünster wurde in Barockbauweise in späterer Zeit umgebaut und die Kirche St. Burkhard ist auch in Würzburg zuhause. Die Marienkapelle ist in gotischem Stil erbaut und weithin bekannt.

Die Neubaukirche entstand im Jahr 1583 in der Zeit der Renaissance. Viele andere Kirchen aus der Barockzeit, wie zum Beispiel die Augustinerkirche, St. Michael und St. Peter und Paul, gibt es in Würzburg auch. Das Stift Haug ist imposant und am bekanntesten ist das "Käppele". Die Schönbornkapelle am Dom ist von besonderer Schönheit. Die Hofkirche "Allerheiligste Dreifaltigkeit" hat wunderschönes Rokoko.