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Das Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud in Köln

Es gilt als eines der bedeutesten Museen in Köln und lockt natürlich vor allem Kunstliebhaber an.

Geschichtliche Entwicklung

Die Gründungsphase mit startete einem langen und schwierigen Weg bis zum Bau des Museums. Mit dem Tod von Ferdinand Franz Wallraf am 18.03.1824 erbte die Stadt Köln sein hinterlassenes Vermögen. Es handelte sich dabei um einen eindrucksvollen Bestand von Altären und Zeichnungen sowie Büchern, Münzen und anderen wertvollen Kunstgegenständen. Zur geeigneten Unterbringung der Kunstschätze begann die Suche nach einem geeigneten Ort und Gebäude. Die dazu notwendigen Verhandlungen mit der Stadt führte ein Freund von Wallraf, der Schriftsteller und Maler Matthias Joseph de Noël. In seiner Funktion als ersten Konservator der Sammlung erreichte de Noël die provisorische Unterbringung der Sammlung in den Räumen der ehemaligen Quartiere der Kölner Erzbischöfe. Die in der Trankgasse genutzten Räume wurden als Wallrafianum bezeichnet. Im Jahre 1844 wird der Maler Johann Anton Ramboux (1790 – 1866) der Nachfolger de Noëls als Konservator. Der erforderliche Museumsneubau ist dieser Zeit ein dominierendes und strittiges Thema. Hauptstreitpunkt war das zur Realisierung eines Neubaus notwendige Geld. Es war der maßgebliche Grund dafür, dass zahlreiche Vorschläge namhafter Architekten für einen Neubau abgelehnt wurden. Es dauerte nach Wallrafs Tod insgesamt 30 Jahre, bis ein Museumsneubau mit der Bewilligung des Stadtrates grünes Licht bekam. Ausschlaggebend für die Entscheidung waren 100.000 Taler, die großzügig durch den Kaufmann Johann Heinrich Richartz (1795 – 1861) gestiftet worden waren. Die architektonische Gestaltung des Museumsneubaus lag in den Händen des Kölner Architekten Josef Felten (1799 – 1880). Nachdem der Grundstein auf dem Gelände des ehemaligen Minoritenklosters gelegt worden war, konnte die feierliche Eröffnung des Wallraf-Richartz-Museums erst nach siebenjähriger Bauzeit am 01.07.1861 erfolgen. Die Rede des damaligen Kölner Oberbürgermeisters Hermann Josef Stupp erreichte Johann Heinrich Richartz leider nicht mehr. Er starb kurz vor der Museumseröffnung. Um die Verbundenheit seines Namens mit dem Museum zum Ausdruck zu bringen und in Erinnerung zu halten, erfolgte die Verbindung in der Museumsbezeichnung.

Diebstähle aus der Kunstsammlung und Zerstörung des Museumsgebäudes im Zweiten Weltkrieg

Die Wirren des Zweiten Weltkrieges beendeten jäh die Zukunftsplanung des Kunstmuseums. Zunächst wuchs der Beliebtheitsgrad des neueröffneten Museums und die Kunstbestände wurden stetig bereichert. Zahlreiche Bürgerschenkungen, Stiftungen und Leihgaben wurden ergänzt durch eindrucksvolle Ankäufe von modernen Werken und Alten Meistern. Unter den Leitungen von Carl Aldenhoven (1842 – 1907), Alfred Hagelstange (1874 – 1914) und Otto Förster erfuhr die Kunststätte zunehmend eine internationale Bedeutung. Die Museumssammlung erhielt durch den Ankauf der Sammlung Carstanjen im Jahre 1936 eine weitere Wertsteigerung. Darunter befanden sich wertvolle Kunstwerke von Rembrandt und Frans Hals. Im gleichen Jahr fand anlässlich des 75-jährigen Bestehens des Wallraf-Richartz-Museums eine Sonderschau statt. Trotz der beachtlichen Bedeutung des Museums fand es dennoch nicht den nötigen Respekt und Schutz durch das neue Regime. Die Nationalsozialisten beschlagnahmten viele bedeutende Kunstobjekte von Pablo Picasso, Oskar Kokoschka und anderen namhaften Künstlern wie Beckmann, Dix und Gaugin. Die Zeichnungen und Bilder sollten als Beweise für die von den Nationalsozialisten geführte Propaganda gegen eine angeblich „Entartete Kunst“ dienen. Schwere Bombenangriffe im Jahre 1943 zerstörten das Museumsgebäude nahezu vollständig. Die Kunstgegenstände konnten zuvor in Sicherheit gebracht werden.

Der Neubau des zerstörten Museums und die Gründung des Museums Ludwig

Josef Haubrich, ein Kölner Jurist und Kunstsammler, zeigte ein starkes Interesse an der Entwicklung des Wallraf-Richartz-Museums. Als Signal für einen Aufbruch und Neubeginn in seiner stark zerstörten Heimatstadt stiftete er dem Kunstmuseum seine außergewöhnliche Sammlung. Der Wiederaufbau des Wallraf-Richartz-Museums unter der architektonischen Regie von Rudolf Schwarz und Josef Bernard konnte 1957 feierlich beendet werden. Die Museumssammlung erhielt im Jahre 1968 zusätzliche Akzente auf dem Sektor der modernen Kunst mit der Stiftung der Sammlung von Peter und Irene Ludwig. In der Amtszeit des Museumsdirektors Gerhard Bott, der ab dem Jahre 1975 die Leitung übernommen hatte, wurde die Gründung eines eigenen Museums für die Kunst des 20. Jahrhunderts beschlossen. Unter der Bezeichnung Museum Ludwig wurde ein gemeinsamer Neubau angestrebt. Hierfür war ein attraktiver Standort zwischen Dom und Rhein gewählt worden. Das Ergebnis der im Jahre 1974 durchgeführten Ausschreibung war der Planungsauftrag an die beiden Architekten Peter Busmann und Godfrid Haberer. Rund zehn Jahre vergingen bis zur Fertigstellung des gemeinschaftlichen Bauwerks für das Wallraf-Richartz-Museum und das Museum Ludwig. Im ehemaligen Gebäude des Wallraf-Richartz-Museums erhielt das Museum für Angewandte Kunst seinen Platz.



Das Ehepaar Ludwig schenkte der Stadt Köln im Jahre 1994 auch seine wertvolle Sammlung mit den Werken von Pablo Picasso. Dadurch stieß die Kapazität des erst wenige Jahre alten Museumsbaus an seine Grenzen. Für die gesammelten Werke aus mehreren Jahrhunderten und den immer stärker werdenden Besucherverkehr musste ein größeres Gebäude geschaffen werden. Aufgrund dieser Sachzwänge beschließt der Rat der Stadt Köln im Jahre 1996 einen Neubau für das Wallraf-Richartz-Museum. Dies sollte im historischen Stadtzentrum unter der architektonischen Planung von Oswald Mathias Ungers (1926 – 2007) errichtet werden. Nach mehrjähriger Bauzeit kann das Wallraf-Richartz-Museum im Januar des Jahres 2001 seinen Betrieb in den neuen Räumen aufnehmen. In unmittelbarer Nähe befindet sich das Geburtshaus von Stefan Lochner. Im Eröffnungsjahr erhält die Museumssammlung einen außergewöhnlichen Zuwachs an Kunstschätzen mit der exklusiven Sammlung des Schweizer Unternehmers Gérard J. Corboud und seiner aus Köln stammenden Ehefrau Marisol Corboud. Dabei handelte es sich um impressionistische und postimpressionistische Gemälde, die als „ewige Leihgabe“ der Stadt überlassen wurden. Als Anerkennung und zu Ehren der Stifter erfolgte eine Umbenennung der Museumsbezeichnung in „Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud“. Diese dauerhafte Leihgabe bedeutender Kunstwerke sorgte für eine weitere nationale und internationale Aufwertung und Bekanntheit des Museums.

 

Die Kernbereiche der heutigen Sammlung

  • Die Mittelalterabteilung in der ersten Etage erlaubt einen fast lückenlosen Überblick über die Entwicklung der Kölner Tafelmalerei von 1300 bis 1550
  • Die Barockabteilung in der zweiten Etage umfasst eine umfangeiche Niederländersammlung mit Hauptwerken von Rubens und Rembrandt
  • Die Abteilung 19. Jahrhundert in der dritten Etage zeigt Gemälde der deutschen Romantik, des französischen Realismus und des Impressionismus mit der Sammlung Corboud sowie Skulpturen. Darunter befinden sich Meisterwerke von Van Gogh, Renoir, Monet, Cézanne, Manet, Gauguin, Ensor oder Munch. Es handelt sich damit um Deutschlands bedeutsamste Sammlung impressionistischer und neoimpressionistischer Kunstwerke
  • Außerdem ist im Museum eine circa 75.000 Blatt zählende Graphische Sammlung untergebracht. Eine Besichtigung kann ausschließlich nach besonderer Vereinbarung zu bestimmten Zeiten erfolgen.

Die Kunstwerke stammen aus sieben Jahrhunderten

Die Elemente und Methoden künstlerischer Gestaltung im Mittelalter

Das Mittelalter geniest bei einer geschichtlichen und künstlerischen Betrachtung einen exklusiven Stellenwert. Das Bewertungs- und Empfindungsspektrum reicht vom geheimnisvollen Mythos bis zu außergewöhnlich bewundernswerten Leistungen, Errungenschaften und Persönlichkeiten. Vielseitig bis gegensätzlich waren auch die Bilder, in denen diese Phänomene während dieser Epoche zum Ausdruck gebracht wurden. Nachgestellte Handlungen und Lebensformen des Mittelalters sind heute noch begehrte Rahmenbedingungen und Kulissen für die Filmindustrie. Kunstwerke aus dieser Zeit genießen ebenfalls eine hohe Aufmerksamkeit und Bewunderung. In der Museumsabteilung Mittelalterliche Malerei setzen die von Ferdinand Franz Wallraf gestifteten kirchlichen Gemälde die tragenden Akzente des Ausstellungssegmentes. Zu den ausdrucksstarken Exponaten, die in der napoleonischen Zeit von Wallraf vor der Säkularisation gerettet werden konnten, zählen Albrecht Dürers Pfeifer und Trommler, der Kreuz-Altar des Meisters des Bartholomäus-Altars sowie Stefan Lochners Muttergottes in der Rosenlaube. Das berühmte Tafelbild befindet sich an einem exponierten Platz in der Galerie und wird auch als „kölsche Mona Lisa“ bezeichnet. Als Höhepunkt einer Besichtigung der Mittelalterlichen Malerei im ersten Stock des Kölner Vorzeigemuseums gelten ebenso die fünfzehn Tafelbilder des Ursula-Zyklus. Die Werke sind so positioniert, dass sie wie eine Bildergeschichte wirken.



Vom goldenen Zeitalter bis zur Ära der Aufklärung ändern sich zahlreiche Weltbilder

Eine entwicklungsreiche Periode mit zahlreichen wissenschaftlichen Entdeckungen, vielen Kriegen und revolutionären Veränderungen in der Wirtschaft kennzeichneten das 17. Jahrhundert. Eine Vielzahl dieser Ereignisse wurde in aussagekräftigen, inspirierenden Malereien festgehalten. Je fundamentaler die Veränderungen, so schien es, umso größer entwickelte sich der Tatendrang künstlerischer Begleitung. Renommierte Künstler wie Rembrandt, Rubens und Ribera sowie Claude Lorrain und Murillo hielten mit ihrer Gestaltungsart und Interpretationsfreiheit den Zeitgeist mit Leinwand und Pinsel fest. In der Barockabteilung der zweiten Etage stellen ihre einzigartigen Kunstwerke die Höhepunkte der Ausstellung dar. Der Antwerpener Meister Peter Paul Rubens verbrachte seine Kindheit in Köln. Mit seinem besonderen Bezug zur Stadt ist er mit mehreren fantastischen Gemälden aus den verschiedenen Phasen seines Schaffens vertreten. Die Faszination seiner reizvollen Bildsprache kommt in seinem Werk Juno und Agus besonders auffällig zum Ausdruck. Die Künstlerkollegen und Schüler von Rubens wie Frans Snyders und Adam Elsheimer sowie Jan Brueghel der Ältere und Roelandt Savery sind ebenfalls mit Werken in der interessanten Ausstellung barocker Kunst vertreten. Einen Blickfang und weiteren Höhepunkt der Barockabteilung stellt das späte Selbstbild des holländischen Künstlers Rembrandt van Rijn (1606 – 1669) dar. Außerdem repräsentieren Bilder seiner Kollegen Gerard Honthorst, Frans Hals und Willem Kalf sowie Jacob van Ruisdael, Gerrit Dou und Jan Stehen die holländische Malerei in einem imponierenden Stil. Am Ausgang des 17. Jahrhunderts und dem Ende der barocken Kunstausstellung machen Maler wie Gerard de Lairesse mit ihren Bildern auf sich aufmerksam. Neben Bildern sind auch Altäre aus dieser Zeitspanne ausgestellt. Die Kunst des 18. Jahrhunderts repräsentiert die Merkmale des Zeitalters der Aufklärung im „Blauen Salon“. Hier sind brillante Werke der Künstler Hyacinthe Rigaud, François Boucher und Nicolas de Largillière sowie Anton Graff, Angelika Kauffmann und Joseph Wright of Derby anzutreffen.



Von der Epoche der Romantik bis zur Moderne

In der dritten Etage präsentiert das Kunstmuseum Werke aus dem 19. Jahrhundert. Darunter befindet sich die bekannte Kunstsammlung der Fondation Corboud mit einer ansehnlichen Sammlung impressionistischer und neoimpressionistischer Kunst. In der Galerie befinden sich Meisterwerke von Monet, Renoir und van Gogh sowie Manet, Gauguin und Ensor. Außerdem sind exzellente Werke von Cézanne, Signac und Munch vertreten. Die umfangreichen Kunstwerke zeigen viele Nuancen und tiefe Einblicke bezogen auf den Arbeitsstil französischer Impressionisten. Es handelt sich um die deutschlandweit größte Kunstsammlung dieser Art. Liebhaber deutscher Landschaftsmalerei kommen mit den ausgestellten Bildern von Caspar David Friedrich, Adolf von Menzel und Karl Blechen sowie Max Liebermann und Lovis Corinth auf ihre Kosten. Die ausgewählte Präsentationsform soll für die Besucher des Museums die kunstgeschichtlichen Hintergründe und Zusammenhänge der Malerei und Skulpturen des 19. und frühen 20. Jahrhunderts deutlich machen.

Die Graphische Sammlung vom Mittelalter bis ins 20. Jahrhundert umfasst circa 75.000 Blätter

Das „Stundenbuch der Sophia von Bylant“ zählt mit Zeichnungen von Meistern wie Dürer, Rubens und Rembrandt sowie Leonardo, Bandinelli und Rodin zu den wertvollsten Objekten der Graphischen Sammlung. Ein künstlerisches Highlight stellen auch die Illuminationen des bekannten Kölner Meisters des Bartholomäus-Altars dar. Zur eingehenden Betrachtung durch die Besucher laden die reizvollen mittelalterlichen Miniaturen, Aquarelle und Handzeichnungen ein. Den größten Ausstellungsanteil bilden die Werke der Druckgraphik. Außerdem sind besondere Skizzenbücher, Originalgraphiken und gedruckte Publikationen sowie Werkmappen sehenswert. Die anfängliche Grundlage der Graphischen Sammlung Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud stellten die Bestände von Franz Ferdinand Wallraf und des Kölner Jesuiten-Kollegs dar. Die Exemplare reichen teilweise bis in die Mitte des 16. Jahrhunderts zurück.

Einblicke hinter die Kulissen des Museums: Das Labor

Das Labor des Wallraf-Richartz-Museum in Köln bietet seinen Besuchern interessante Einblicke in die Arbeit der Restauratoren. Durch die Einbeziehung der Arbeit der Restauratoren wird ein tiefer Einblick hinter die Kulissen des Museumsbetriebes gestattet. Die Zielsetzung dieser Maßnahme entspricht dem Konzept zur transparenten, verständlichen Darstellung von Kunst und den dazugehörigen Arbeitsprozessen der Restauratoren. In den Räumen des Labors können Sonderpräsentationen für Rekonstruktionen und Restaurierungen veranstaltet werden. Spannende Darstellungen über das fachkundige Erkennen von gefälschten Kunstwerken erfreuen sich höchster Aufmerksamkeit. Die Besucher können auch Fragen zu den einzelnen Arbeitstechniken stellen.

Museum mit Nutzungsvielfalt: Ansprechende Eventlocation im Herzen von Köln mit kulturellem Ambiente

Auf den ersten Blick wird ein Museum nicht als Veranstaltungsort für ein geselliges Freizeitvergnügen in die engere Auswahl kommen. Die Besonderheiten des Kölner Ausnahmemuseums bieten jedoch attraktive Rahmenbedingungen, die zum Gelingen einer solchen Veranstaltung beitragen können. Neben der einzigartigen zentralen Lage und problemlosen Erreichbarkeit überzeugen die atmosphärischen, logistischen und technischen Voraussetzungen des exponierten Gebäudes. Direkt neben dem Rathaus und in unmittelbarer Nähe zum Hauptbahnhof und Dom präsentiert sich das Kölner Museum mit einem ansprechenden Ambiente im einladenden Foyer. Großzügige Veranstaltungsräume von 800 Quadratmetern auf zwei Ebenen sind mit einer moderne Bühne und der dazugehörigen Licht- und Tontechnik ausgestattet. Dazu sind die Mietpreise vergleichbar fair. Das eingespielte Team des Museums gewährleistet eine freundliche, kompetente Veranstaltungsunterstützung auf logistischer und gastronomischer Ebene. Optional kann eine Kombination mit einer Museumsführung vereinbart werden. Weiterer Bedarf ist mit Absprache erfüllbar. Ein genussvolles Feiern mit Heimatverbundenheit in einem kulturellen Ambiente hat seinen besonderen Reiz. Die Gelegenheit, in einem traditionsreichen Museum mit moderner Technik und gastronomischen Voraussetzungen eine private Feier zu erleben, hat nicht jeder. Eine Ortsbesichtigung und ein Informationsgespräch können dabei helfen, Einzelfragen und persönliche Wünsche zu klären. Bereits die Einladung zu einer solchen Veranstaltung mit künstlerischem Charme kann sich als Highlight darstellen. Als besondere Eventlocation bietet das außergewöhnliche Museum alle Voraussetzungen für einen unvergesslichen Abend.







Kinder sind im Museum herzlich willkommen

Kinder haben freien Eintritt in die Ständige Sammlung. Dort wartet eine besondere Aufgabe auf sie. Der berühmte Bartholomäusmeister hat an irgendeiner Stelle des Altars in der Mittelalterabteilung eine Biene hingemalt. Die gilt es ausfindig zu machen. Die Kinder können das Museum auf ihre Weise eigenständig entdecken. In einer Broschüre sind viele lustige Aufgaben beschrieben. Dabei kann auch spontan ein Bild gemalt oder ein Gedicht geschrieben werden. Eigene Texte und Bilder können per Post an das Museum geschickt werden. Die Besten werden ausgesucht oder im Internet veröffentlicht.

Besucherinformationen

Im Museum finden Führungen, Vorträge und Sonderausstellungen statt. Außerdem werden zusätzliche Veranstaltungen unterschiedlicher Art durchgeführt. Die Museumsleitung: Seit dem 01.03.2013 ist Marcus Dekiert als Nachfolger von Andreas Blühm Direktor des Wallraf-Richartz-Museums in Köln. Garderobe: Das Museumsfoyer verfügt über eine Garderobe, an der kostenlos Kleidungsstücke abgegeben werden können. Sämtliche Handtaschen, Rucksäcke und Regenschirme müssen hier während des Aufenthalts im Museum hinterlegt werden. Für Gruppenbesuche und Schulklassen sind zahlreiche Schließfächer kostenlos verfügbar.

Barrierefreiheit

Der Eingang und die Ausstellungsräume sind barrierefrei. Eine Behindertentoilette ist vorhanden. Alle Ausstellungsebenen sind über Fahrstühle erreichbar.

Öffnungszeiten und Preise

Dienstags bis sonntags von 10 bis 18 Uhr. An jedem 1. und 3. Donnerstag im Monat von 10 bis 22 Uhr An Feiertagen von 10 bis 18 Uhr montags geschlossen, ebenso am 24., 25., 31. Dezember und 1. Januar, sowie an Karneval von Weiberfastnacht bis Rosenmontag und am 11.11. natürlich! Die Eintrittspreise: Erwachsene 9 Euro, ermäßigt: 5,50 Euro. Freier Eintritt in die Ständige Sammlung gilt für Kölner Kinder bis 18 Jahre, alle Schüler (inkl. 2 Begleitpersonen je Schulklasse), KölnPass-Inhaber sowie Geburtstagskinder mit Wohnsitz Köln am Tag ihres Geburtstages. Außerdem ist der Eintritt in die ständige Sammlung frei am KölnTag (1. Donnerstag im Monat). Kombiticket Sonderausstellung/Sammlung: Erwachsene: 13 Euro Ermäßigt: 8 Euro Gruppenpreis: 10 Euro (pro Person bei Gruppen zwischen 10 und 25 Personen) Schulklassen: 2 Euro (pro Schüler) Familientickets: 26 Euro (2 Erwachsene und mindestens 1 Kind)

Anfahrt mit privaten und öffentlichen Verkehrsmitteln sowie Parkmöglichkeiten

Mit dem Bus: Linien 106, 132, 133, 250, 260, 978, N26 (Haltestelle Heumarkt) Über U-Bahn und Stadtbahn: Linien 1, 9 (Haltestelle Heumarkt) Linie 5 (Haltestelle Rathaus) Linien 16, 18 (Haltestelle Dom/Hauptbahnhof) Mit der S-Bahn: Linien 6, 11, 12, 13 (Haltestelle Dom/Hauptbahnhof) Mit Navigationsgerät für Pkw, Reisebusse: Eingabe Obenmarspforten 50667 Köln

Parkgelegenheiten: Parkhaus Heumarkt, Markmannsgasse 3, 50667 Köln Parkhaus An Farina, Laurenzplatz 4, 50667 Köln Parkhaus Gürzenich, Quatermarkt 5, 50667 Köln Der öffentliche und gebührenfreie „Buspark Köln” liegt im Stadtteil Riehl und bietet Parkgelegenheiten für 80 Busse Behindertenparkplätze: In unmittelbarer Nähe des Haupteingangs (Martinstrasse) sind mehrere Behindertenparkplätze vorhanden.

Weitere Informationen und Kontaktmöglichkeiten

Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud Obenmarspforten (am Rathaus) 50667 Köln
Telefon: +49 (0) 221.22 12 11 19
Telefax: +49 (0) 221.22 12 26 29
E-Mail: info‎@‎wallraf.museum
Webseite: www.wallraf.museum